Mord im Namen der ‚Ehre‘ zwischen Migration und Tradition

Dezember 30, 2014 by · Leave a Comment 

Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier

Cover Mord im Namen der ‚Ehre‘ zwischen Migration und TraditionMord im Namen der „Ehre“, die Strafe für die Missachtung einer klar definierten Rolle der Frau, findet weder im Koran noch in der Theologie des Islam eine Grundlage. Dennoch ereignen sich Ehrenmorde vor allem in islamischen traditionellen Gesellschaften, in denen sehr eindeutig und streng definierte Normen für Mann und Frau, die mit religiösen Anordnungen begründet werden, im Kollektiv überwacht und Grenzüberschreitungen vor allem Frauen schuldzuschreibend zur Last gelegt werden.

Nicht nur in islamisch geprägten Ländern, sondern auch im Westen sind nahöstliche Auffassungen weiblicher und männlicher Geschlechterrollen wie auch die Ehrenmorde selbst zu einem Thema von immenser Bedeutung geworden. Geht es doch zunächst darum, sich mit kulturell-religiös begründeten Sichtweisen von Zuwanderergemeinschaften zu beschäftigen. Dann aber muss es, allein im Zuge der brennenden Fragen von Integration und der praktischen Gestaltung eines konstruktiven Zusammenlebens, auch um eine fundierte Auseinandersetzung über die Grenzen kultureller Toleranz und um konkrete Menschenrechtsverletzungen gehen. Ist es Zufall oder Zwangsläufigkeit, dass gerade in der dritten Generation muslimischer Migranten diese Problematik besonders aufbricht? Es ist Zeit zur Aufklärung und zum Handeln.


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Mord im Namen der ‚Ehre‘ zwischen Migration und Tradition. Rechtspolitisches Forum – Legal Policy Forum 37. Trier: Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier, 2007. (30 S.)


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Islamische Menschenrechtserklärungen und ihre Kritiker

Dezember 12, 2014 by · Leave a Comment 

Einwände von Muslimen und Nichtmuslimen gegen die Allgültigkeit der Scharia

Cover Islamische Menschenrechtserklärungen und ihre KritikerIslam und Menschenrechte: Sind dies zwei Begriffe, die sich gegenseitig ausschließen? Auf den ersten Blick nicht, denn mit der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Islam“ von 1981 und der „Kairoer Erklärung der Menschenrechte“ von 1990, seien nur zwei Beispiele genannt, die versuchen Menschenrechte und Islam in Einklang zu bringen.

Bei genauerem Hinsehen erblickt man jedoch wesentliche Problemfelder, die Zweifel zulassen, ob die islamischen Menschenrechtserklärungen eine ähnliche Garantie wie die „Allgemeine Menschenrechtserklärung“ der UN-Vollversammlung von 1948 bieten. Augenscheinlichster Unterschied ist, dass die Scharia in den genannten Erklärungen absolut gesetzt wird, und somit die Garantien und Freiheiten, insbesondere im Hinblick auf „Nicht-gläubige“ und Frauen, eingeschränkt werden. Kann man also von einer Menschenrechtserklärung sprechen, wenn nicht alle Menschen unabhängig von Religion und Geschlecht gleich sind?


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Islamische Menschenrechtserklärungen und ihre Kritiker: Einwände von Muslimen und Nichtmuslimen gegen die Allgültigkeit der Scharia. Rechtspolitisches Forum – Legal Policy Forum 39. Trier: Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier, 2007. (46 S.)


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Islam und Christlicher Glaube

Dezember 1, 2014 by · Leave a Comment 

Ein Vergleich

Islam und christlicher GlaubeDer Islam ist schon bei seiner Entstehungsgeschichte eng mit dem Christentum in Berührung gekommen. Anhand zehn ausgewählter Themen geht das Buch der Frage nach, ob und inwiefern sich Muslime und Christen in ihrem Glauben unterscheiden.


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Islam und Christlicher Glaube: Ein Vergleich. Hänssler: Holzgerlingen, 20061; 20082. ISBN: 978-3-7751-3666-2.


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