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Christine Schirrmacher zur zweiten Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats der bpb gewählt

Foto: Christine Schirrmacher mit dem Logo der Bundeszentrale in Bonn © BQ/WarneckeDer Wissenschaftliche Beirat der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat Prof. Dr. Christine Schirrmacher zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Erster Vorsitzender ist Hermann-Josef Abs, Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen.

Schirrmacher wurde für eine erste Amtszeit 2015–2019 von Innenminister Thomas de Maizière berufen. 2019 berief sie Innenminister Horst Seehofer für eine zweite vierjährige Amtszeit. Weiterlesen ...

Neuerscheinung: Der politische Islam gehört nicht zu Deutschland

Cover Der politische Islam gehört nicht zu DeutschlandCarsten Linnemann; Winfried Bausback (Hg.). Der Politische Islam gehört nicht zu Deutschland. Herder: Freiburg, 2019, 288 S., 22 Euro.

Der politische Islam ist derzeit eines der größten Integrationshemmnisse von Muslimen in die deutsche Gesellschaft. Doch was ist gemeint, wenn die Herausgeber und Autoren dieses Buches vom politischen Islam sprechen? Für Carsten Linnemann und Winfried Bausback ist eine klare Differenzierung dringend notwendig „denn den einen Islam gibt es nicht. Stattdessen gibt es unzählige Strömungen, leider nicht nur friedliebende. Die radikalen Ausprägungen, die den westlichen Lebensstil zum Feindbild erheben und unsere freiheitlich-demokratische Rechtsordnung zu unterlaufen suchen, bezeichnen wir als ‚politischen Islam‘. Und genau um diesen politischen Islam geht es in diesem Buch.“

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Erstmals erschienen: Herder Verlag
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Salafismus droht mit Höllenfeuer und ewiger Strafe

Foto: Christine Schirrmacher beim Philosophicum Lech © Philosophicum Lech / Florian LechnerAussagen des Korans zu Jenseits, Gericht und Vergeltung werden in den Dienst der eigenen Sache gestellt

Vortrag von Christine Schirrmacher beim Philosophicum Lech 2018 „Hölle“ veröffentlicht

Salafistische Prediger warnen Jugendliche in ihren Schriften und Ansprachen vor dem baldigen Verderben und drohen unter Verweis auf eigene Sünden und Versäumnisse mit der ewigen Höllenstrafe. Darauf wies die Bonner Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher in ihrem Vortrag beim jährlich in Lech in Vorarlberg (Österreich) stattfindenden Philosophicum Lech hin, der jetzt in einem Sammelband des Philosophicums veröffentlicht wurde. Weiterlesen ...

Die Rolle der Frauen im Islamismus

Islamistische Rechtsnormen grenzen das Leben von Frauen stark ein. Trotzdem wenden sich Frauen dem Islamismus und Salafismus zu. Zu ihren Gründen gehört auch ihre Rolle als Kämpferin im Jihadismus. Weiterlesen ...


Erstmals erschienen: Bundeszentrale für politische Bildung
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Der Umgang mit IS-Rückkehrerinnen

Insbesondere nach dem Zerfall des IS-Territoriums kehren Frauen nach Europa und Deutschland zurück, die sich dem IS angeschlossen hatten. Welche Maßnahmen können ergriffen werden, damit sie sich dauerhaft vom Islamismus abwenden und keine Gefahr für die westlichen Demokratien darstellen? Weiterlesen ...


Erstmals erschienen: Bundeszentrale für politische Bildung
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Christine Schirrmacher wirkt bei Erklärfilmen der bpb zu Islamismus mit

Viele der Tatbeteiligten in Paris und Brüssel sind in Frankreich und Belgien aufgewachsen und haben sich dort radikalisiert. Auch in Deutschland radikalisieren sich junge Muslime. Für die Gesellschaft ist das eine enorme Herausforderung. Wer radikalisiert sich, und warum? Ist das vergleichbar mit anderen Extremismen? Und welche Rolle spielt dabei der Islam? • Der Aufstieg des Salafismus ist nach Meinung von Guido Steinberg eine welthistorische Entwicklung. Welche Möglichkeiten haben Staat und Gesellschaft, darauf einzuwirken – und Radikalisierungsprozesse zu verhindern? Was muss gute Präventionsarbeit leisten? Und wer muss sich aktivieren für den Kampf gegen die Radikalen? Weiterlesen ...


Erstmals erschienen: Bundeszentrale für Politische Bildung
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Vertane Chance?

Vertane Chance? Islamische Theologie in HandschellenDer Gründungsvertrag für das Institut für Islamische Theologie der Humboldt-Universität Berlin sieht vor, nach drei Jahren auch liberale Islamvertreter in den Beirat berufen zu können. Doch die nun über den Vertrag abstimmenden konservativen Verbände verkörpern allein die Regierungen in Ankara und Teheran. Weiterlesen ...


Erstmals erschienen: duz 03/2018
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„Religionsgesetz wäre wichtiges Signal“

Religionsgesetz wäre wichtiges SignalDie muslimische Bevölkerung Europas wächst. In Deutschland könnte sich ihr Anteil bis 2050 verdoppeln. Mittelstandsmagazin-Chefredakteur Thorsten Alsleben sprach mit der Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher darüber, ob Islam und Demokratie zusammenpassen, was man gegen ausländische Hassprediger tun könnte und ob ein Burka-Verbot helfen würde.  Weiterlesen ...


Erstmals erschienen: Mittelstandsmagazin der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU/CSU
PDF Download:  „Religionsgesetz wäre wichtiges Signal“

Politischer Islam und Religionsfreiheit

BildKelek, Kirchhof und Schirrmacher diskutieren mit dem bayrischen Justizminister in Berlin: Der politische Islam stellt Deutschland vor neue Herausforderungen. Das Grundrecht in Artikel 4 Grundgesetz (GG) schützt die Religionsfreiheit des einzelnen und verpflichtet den Staat zur Neutralität gegenüber den Religionen. Was aber ist, wenn auch patriarchalisch-archaische Traditionen zu religiösen Geboten erklärt werden? Wenn solche Gebote im Widerspruch stehen zu den Grundwerten unserer Verfassung? Müssen wir dann unsere Religionsfreiheit neu denken? Weiterlesen ...


Erstmals erschienen: Bayerischen Staatsregierung
PDF Download:  Bericht der Bayerischen Staatsregierung

„Gehört der Islam zu Deutschland?“

Wer es grundsätzlich ablehnt, dass Recht und Gesellschaft nach Schariarecht gestaltet werden müssen (wie etwa die Gemeinschaft der Aleviten), dessen Islam passt zu Deutschland und zu jeder anderen Demokratie. Muslime, die den gesellschaftspolitischen Anspruch des Schariarechts zurückweisen, werden die Demokratie ohne Vorbehalte bejahen können, da sie sich nicht zwischen ihrem Glauben und der Demokratie entscheiden müssen. Regeln für Gebet und Fasten gehören zwar formal auch zum Schariarecht, sind aber kein politisches Programm. Die etablierte Theologie hat die Trennung von Glaube und Schariarecht niemals vollzogen, viele Muslime in ihrem Leben haben es durchaus. Sie sind nicht Feinde, sondern Freunde der Demokratie und oft ihre engagiertesten Befürworter. Weiterlesen ...


Erstmals erschienen: Cicero 11/2016, S. 118-121.
PDF Download:  Eine vage Hoffnung ist zu wenig