Buch

Political Islam

Dezember 11, 2016 by · Leave a Comment 

When Faith Turns Out to Be Politics

Cover Political Islam

Political Islam or Islamism – in contrast to Jihadism or terrorism – does not necessarily first and foremost have anything to do with violence. On the contrary, the large majority in the Islamic movement turned away from the use of violence long ago and is instead attempting to peacefully exert political and societal influence. Representatives of political Islam are welltrained political strategists who, in suits and ties and via organized Islam and Islamic organizations conduct resolute lobbying activities in Europe in order to promote the implementation of Islamic society. Christine Schirrmacher provides a sophisticated overview of the genesis of this global movement, its view of the world, and its goals, and she demonstrates that it is essentially a product of the twentieth century. The reader will additionally gain insight into the Muslim Brotherhood, the first institutionalized form of political Islam. At present it is the most interconnected and successful movement in the world.


Bibliography:

  • Political Islam – When Faith Turns out to be Politics. Culture and Science Publ.: Bonn, 2016. ISBN: 978-3-86269-113-5.

 

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Let there be no Compulsion in Religion

Dezember 5, 2016 by · Leave a Comment 

Apostasy from Islam as Judged by Contemporary Islamic Theologians. Discourses on Apostasy, Religious Freedom, and Human Rights

Cover “Let there be no Compulsion in Religion” (Sura 2:256). Apostasy from Islam as Judged by Contemporary Islamic Theologians. Discourses on Apostasy, Religious Freedom, and Human Rights

Bibliography:

  • “Let there be no Compulsion in Religion” (Sura 2:256). Apostasy from Islam as Judged by Contemporary Islamic Theologians. Discourses on Apostasy, Religious Freedom, and Human Rights. Wipf & Stock: Eugene/Oregon; VKW: Bonn, 2016. ISBN: 978-3-86269-114-2.


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„Es ist kein Zwang in der Religion“ (Sure 2,256)

Dezember 11, 2015 by · Leave a Comment 

Der Abfall vom Islam im Urteil zeitgenössischer islamischer Theologen. Diskurse zu Apostasie, Religionsfreiheit und Menschenrechten

Cover „Es ist kein Zwang in der Religion“ (Sure 2,256): Der Abfall vom Islam im Urteil zeitgenössischer islamischer Theologen. Diskurse zu Apostasie, Religionsfreiheit und Menschenrechten

Die grundsätzlichste Studie zur Frage, wie führende islamische Theologen weltweit das Verlassen des Islam bestraft sehen wollen.


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. „Es ist kein Zwang in der Religion“ (Sure 2,256): Der Abfall vom Islam im Urteil zeitgenössischer islamischer Theologen. Diskurse zu Apostasie, Religionsfreiheit und Menschenrechten. Ergon-Verlag, Reihe Kultur, Recht und Politik in muslimischen Gesellschaften, Bd. 12. 550 S.


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Politischer Islam und Demokratie

November 30, 2015 by · Leave a Comment 

Konfliktfelder

Cover Politischer Islam und Demokratie: KonfliktfelderAuch wenn der politische Islam nur ein Aspekt des Islam darstellt, ist er häufig das Thema in unseren Medien: Wie steht er zu Zwangsehen? Erlaubt er die Anwendung von Gewalt? Wodurch werden Jugendliche radikalisiert? Sind Islam und Menschenrechte miteinander vereinbar? Die Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher erläutert fundiert die geschichtlichen, religiösen und politischen Hintergründe der Thematik und zeigt den gesellschaftlichen Anspruch des politischen Islam auf.


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Politischer Islam und Demokratie: Konfliktfelder. Hänssler: Holzgerlingen, 2015. ISBN: 978-3-7751-7295-0.


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Friedensrichter, Streitschlichter, Schariagerichtshöfe

November 12, 2015 by · Leave a Comment 

Ist die Rolle der Vermittler auf den säkularen Rechtsstaat übertragbar?

Cover Friedensrichter, Streitschlichter, Schariagerichtshöfe„Die Scharia gilt auch in Deutschland!“ Solche und ähnliche Schlagzeilen tauchen hierzulande immer wieder in der Presseberichterstattung auf und rufen meist heftige Abwehrreaktionen hervor. Der wohl prominenteste Widerspruch zu einer derartigen Verlautbarung stammt von keiner Geringeren als der deutschen Bundeskanzlerin, die im Zusammenhang mit der immer wieder aufflammenden Schariadebatte mit den Worten zitiert wird: In Deutschland „gilt das Grundgesetz und nicht die Scharia.“

[…]

Zwar ist es dem juristischen Laien meist nicht bekannt, aber ungeachtet dessen eine Tatsache, dass in bestimmten Fällen deutsche Gerichte Scharianormen zur Anwendung bringen können. Dies ist im internationalen Privatrecht der Fall, wenn bei nicht-deutscher Staatsbürgerschaft der Beteiligten Urteile in Übereinstimmung mit dem islamisch geprägten Zivilrecht des Herkunftslandes gefällt werden. Dies betrifft insofern nicht nur einzelne Länder, als in allen arabischen Ländern das Zivilrecht (also das Ehe- und Familien- sowie Erbrecht) auf schariarechtlichen Normen gründet.


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Friedensrichter, Streitschlichter, Schariagerichtshöfe – Ist die Rolle der Vermittler auf den säkularen Rechtsstaat übertragbar? Rechtspolitisches Forum 62. Trier: Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier, 2013. (48 S.)


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Islam und Demokratie

Januar 2, 2015 by · Leave a Comment 

Ein Gegensatz?

Cover Islam und Demokratie – ein Gegensatz?Demokratie ist für uns unverzichtbar. Doch im Nahen Osten fehlen demokratische Strukturen weitgehend, mit Ausnahme der Türkei. Ist dafür der Islam verantwortlich oder sind es eher gesellschaftspolitische Entwicklungen? Dass die Salafisten die Demokratie lautstark ablehnen, ist im Westen bekannt geworden, doch wie sieht die innerislamische Diskussion darüber aus? Ist eine Reform des Islam in Sicht? Ein hochaktuelles Buch, das differenziert wichtige Hintergründe aufzeigt.


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Islam und Demokratie – ein Gegensatz? SCM Hänssler: Holzgerlingen, 2013. ISBN: 978-3-7751-7155-7.


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Die Frage der Freiwilligkeit der islamischen Eheschließung

Januar 2, 2015 by · Leave a Comment 

Schariarechtliche Vorgaben und gesellschaftliche Praxis unter Berücksichtigung des Phänomens der Zwangsheirat

Cover Die Frage der Freiwilligkeit der islamischen Eheschließung

Können muslimische Ehepartner aus freien Stücken heiraten? Dürfen besonders Frauen aus dem islamischen Kulturkreis eigenständig entscheiden, ob und mit wem sie die Ehe einge- hen wollen? Werden Zwangsheiraten durch die Quellen des Islam – Koran, Überlieferung, Schariarecht – legitimiert oder sind sie eine Form der Geiselnahme des Islam für eine kultu- relle Praxis, die ihre Wurzeln in nicht-islamischen Traditionen hat? Und nicht zuletzt: Wie ist es mit der Problematik der Zwangsehen in Deutschland bestellt?


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Die Frage der Freiwilligkeit der islamischen Eheschließung: Schariarechtliche Vorgaben und gesellschaftliche Praxis unter Berücksichtigung des Phänomens der Zwangsheirat. Rechtspolitisches Forum – Legal Policy Forum, 61. Trier: Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier, 2012. (56 S.)


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Islamismus

Januar 1, 2015 by · Leave a Comment 

Wenn Religion zur Politik wird

Cover IslamismusSeit fast 50 Jahren leben Muslime in Deutschland. Nicht alle sind auch in unserer Gesellschaft „angekommen“. Manche von ihnen sind für islamistische Gruppen leichte Beute. Islamismus steht nicht für die gewaltbereite Form des Islam, aber für einen Islam, der Politik im Namen der Religion macht. Mit differenziertem Blick schreibt die Expertin Prof. Dr. Christine Schirrmacher von den Wurzeln, Ursachen und möglichen Lösungswegen eines voranschreitenden Islamismus.


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Islamismus: Wenn Religion zur Politik wird. Holzgerlingen: SCM Hänssler, 2010. ISBN: 978-3-7751-7050-5.


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Die Scharia

Januar 1, 2015 by · Leave a Comment 

Recht und Gesetz im Islam

Cover Die Scharia: Recht und Gesetz im Islam Das Thema „Scharia“ ist heute in vieler Munde. Oft ist inhaltlich unklar, was darunter zu verstehen ist. Es geht nicht nur um religiöse Gebote, sondern auch um Familien-, Erb- und Strafrecht. Dieses Buch erläutert allgemeinverständlich Entstehung, Grundlagen, Inhalt und Bedeutung der Scharia für Europa.


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Die Scharia: Recht und Gesetz im Islam. SCM Hänssler: Holzgerlingen, 20071; 20092; 20154. ISBN: 978-3-7751-7211-0.


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Mord im Namen der ‚Ehre‘ zwischen Migration und Tradition

Dezember 30, 2014 by · Leave a Comment 

Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier

Cover Mord im Namen der ‚Ehre‘ zwischen Migration und TraditionMord im Namen der „Ehre“, die Strafe für die Missachtung einer klar definierten Rolle der Frau, findet weder im Koran noch in der Theologie des Islam eine Grundlage. Dennoch ereignen sich Ehrenmorde vor allem in islamischen traditionellen Gesellschaften, in denen sehr eindeutig und streng definierte Normen für Mann und Frau, die mit religiösen Anordnungen begründet werden, im Kollektiv überwacht und Grenzüberschreitungen vor allem Frauen schuldzuschreibend zur Last gelegt werden.

Nicht nur in islamisch geprägten Ländern, sondern auch im Westen sind nahöstliche Auffassungen weiblicher und männlicher Geschlechterrollen wie auch die Ehrenmorde selbst zu einem Thema von immenser Bedeutung geworden. Geht es doch zunächst darum, sich mit kulturell-religiös begründeten Sichtweisen von Zuwanderergemeinschaften zu beschäftigen. Dann aber muss es, allein im Zuge der brennenden Fragen von Integration und der praktischen Gestaltung eines konstruktiven Zusammenlebens, auch um eine fundierte Auseinandersetzung über die Grenzen kultureller Toleranz und um konkrete Menschenrechtsverletzungen gehen. Ist es Zufall oder Zwangsläufigkeit, dass gerade in der dritten Generation muslimischer Migranten diese Problematik besonders aufbricht? Es ist Zeit zur Aufklärung und zum Handeln.


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Mord im Namen der ‚Ehre‘ zwischen Migration und Tradition. Rechtspolitisches Forum – Legal Policy Forum 37. Trier: Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier, 2007. (30 S.)


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Islamische Menschenrechtserklärungen und ihre Kritiker

Dezember 12, 2014 by · Leave a Comment 

Einwände von Muslimen und Nichtmuslimen gegen die Allgültigkeit der Scharia

Cover Islamische Menschenrechtserklärungen und ihre KritikerIslam und Menschenrechte: Sind dies zwei Begriffe, die sich gegenseitig ausschließen? Auf den ersten Blick nicht, denn mit der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Islam“ von 1981 und der „Kairoer Erklärung der Menschenrechte“ von 1990, seien nur zwei Beispiele genannt, die versuchen Menschenrechte und Islam in Einklang zu bringen.

Bei genauerem Hinsehen erblickt man jedoch wesentliche Problemfelder, die Zweifel zulassen, ob die islamischen Menschenrechtserklärungen eine ähnliche Garantie wie die „Allgemeine Menschenrechtserklärung“ der UN-Vollversammlung von 1948 bieten. Augenscheinlichster Unterschied ist, dass die Scharia in den genannten Erklärungen absolut gesetzt wird, und somit die Garantien und Freiheiten, insbesondere im Hinblick auf „Nicht-gläubige“ und Frauen, eingeschränkt werden. Kann man also von einer Menschenrechtserklärung sprechen, wenn nicht alle Menschen unabhängig von Religion und Geschlecht gleich sind?


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Islamische Menschenrechtserklärungen und ihre Kritiker: Einwände von Muslimen und Nichtmuslimen gegen die Allgültigkeit der Scharia. Rechtspolitisches Forum – Legal Policy Forum 39. Trier: Institut für Rechtspolitik an der Universität Trier, 2007. (46 S.)


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Islam und Christlicher Glaube

Dezember 1, 2014 by · Leave a Comment 

Ein Vergleich

Islam und christlicher GlaubeDer Islam ist schon bei seiner Entstehungsgeschichte eng mit dem Christentum in Berührung gekommen. Anhand zehn ausgewählter Themen geht das Buch der Frage nach, ob und inwiefern sich Muslime und Christen in ihrem Glauben unterscheiden.


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Islam und Christlicher Glaube: Ein Vergleich. Hänssler: Holzgerlingen, 20061; 20082. ISBN: 978-3-7751-3666-2.


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Der Islam

Oktober 1, 2014 by · Leave a Comment 

Eine Einführung

Cover Der Islam - Eine EinführungDie Islamwissenschaftlerin gibt einen fundierten Einstieg in ein allseits präsentes Thema. Sie beschreibt Geschichte, Lehre und aktuelles Erscheinungsbild des Islam und zeigt die Unterschiede zu einer biblisch-christlichen Position auf.


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Der Islam: Eine Einführung. St. Johannis: Lahr, 2005. ISBN: 978-3-501-05253-2.


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Frauen und die Scharia

September 1, 2014 by · Leave a Comment 

Die Menschenrechte im Islam

Cover Frauen und die Scharia

Frauen sind weltweit stets die ersten Opfer des Islamismus. Im Namen der Scharia werden sie beschnitten, zwangsverheiratet, vergewaltigt, eingesperrt, gesteinigt oder für „die Ehre“ ermordet. Christine Schirrmacher und Ursula Spuler-Stegemann führen durch das islamische Rechtssystem und seine Anwendung in islamischen Ländern und in der Diaspora. Sie zeigen, wo die Menschenrechte mit Füßen getreten werden und wie Frauen in aller Welt sich dagegen zur Wehr setzen.


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Frauen und die Scharia: Die Menschenrechte im Islam. München: Diederichs, 2004/ München: Goldmann, 2006 – Taschenbuchausgabe (mit Ursula Spuler-Stegemann). ISBN: 978-3442153886.

Herausforderung Islam

Juli 1, 2014 by · Leave a Comment 

Der Islam zwischen Krieg und Frieden

1 Milliarde Muslime kann man ebenso wenig über einen Kamm scheren wie 1,3 Milliarden Christen! Doch welche Richtungen gibt es im Islam? Welche sind friedlich, welche nicht und warum? Wie sehen Muslime eigentlich die westliche Gesellschaft und worin unterscheidet sich ihr Denken von unserem? Plötzlich werden viele Fragen interessant, die lange kaum jemand beachtete, und so gibt es nur wenige Experten, die sie gründlich und fair beantworten können. Die Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher stellt in diesem Buch die Vielfalt des Islam dar und gibt Anregungen, wie Kirche und Staat ethisch gerechtfertigt reagieren sollten. Leser, die an den religiösen, ethischen und politischen Hintergründen des islamischen Fundamentalismus interessiert sind, erhalten hier kompetente Antworten.


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Herausforderung Islam: Der Islam zwischen Krieg und Frieden. Hänssler: Holzgerlingen, 2002. ISBN: 978-3-7751-3859-8.


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„Lexikon des Islam“

Juni 1, 2014 by · Leave a Comment 

Harenberg Lexikon der Religionen: Die Religionen und Glaubensgemeinschaften der Welt. Ihre Bedeutung in Geschichte, Alltag und Gesellschaft

Cover Harenberg Lexikon der ReligionenDas „Lexikon der Religionen“ konzentriert sich auf Geschichte und Gegenwart der heute praktizierten Religionen und religiösen Gemeinschaften. Ausgehend von den fünf Weltreligionen Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus reicht die Darstellung über die asiatischen und traditionellen Religionen bis zu den neuen Glaubensrichtungen unserer Zeit.


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. „Lexikon des Islam“, S. 428–549. In: Thomas Schirrmacher (Hg.). Harenberg Lexikon der Religionen. Die Religionen und Glaubensgemeinschaften der Welt. Ihre Bedeutung in Geschichte, Alltag und Gesellschaft. Harenberg Verlag: Düsseldorf, 2002. ISBN 3-611-01060-X. 1008 S., 1000 meist farbige Abbildungen, Leinen mit Schutzumschlag.

Der Islam

Mai 1, 2014 by · Leave a Comment 

Geschichte – Lehre – Unterschiede zum Christentum (2 Bände)

Cover Der IslamDer Islam als theologische, politische und gesellschaftliche Herausforderung. Grundlegend stellt die renommierte Islamwissenschaftlerin Prof. Christine Schirrmacher diese der westlichen Welt so fremde Religion dar.

Das Standardwerk zum Islam ermöglicht es Ihnen, durch umfassende Informationen ein besseres Verständnis dieser Religion zu erlangen. Mit erläuterten Fachbegriffen und zahlreichen Literaturhinweisen. (HV)


Bibliographische Angaben:

  • Christine Schirrmacher. Der Islam. Geschichte – Lehre – Unterschiede zum Christentum. Hänssler: Neuhausen, 19941/2003, 2 Bde. (Lehrbuch). ISBN: 978-3-7751-2132-3 (Bd. 1) 978-3-7751-2133-0 (Bd. 2).


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Islam und Demokratie – ein Gegensatz?

August 19, 2013 by · Leave a Comment 

Interview mit Christine Schirrmacher zum Erscheinen ihres gleichnamigen Buches

Christine Schirrmacher. Islam und Demokratie – ein Gegensatz? SCM Hänssler: Holzgerlingen, 2013. Pb. 101 S. 7,95 € [D], 5,99 € [Kindle Edition]

BQ: Frau Professor Schirrmacher, die Arabellion macht Ihr neues Buch Islam und Demokratie – ein Gegensatz? höchst aktuell. Welche Antworten geben heutige muslimische Theologen darauf?

Schirrmacher: Etliche muslimische Meinungsführer und Theologen lehnen die Demokratie rundheraus ab. Sie halten sie nicht nur für „unislamisch“, sondern warnen auch Muslime in westlichen Gesellschaften vor einer zu weitgehenden Integration. Sie rufen sie dazu auf, sich abzuschotten und sich ihrer endgültigen Beheimatung in Europa zu verweigern. Besonders die in die Schlagzeilen geratenen Salafisten fallen durch ihre lautstarke Ablehnung der Demokratie und westlichen Gesellschaft auf.

Andere Theologen und Sprecher der muslimischen Gemeinschaft bejahen die Demokratie zwar als ureigenes islamisches Prinzip, begründen dann jedoch nur Teilaspekte der Demokratie mit dem Islam, während sie andere ablehnen, wie zum Beispiel den freien Religionswechsel auch für Muslime. Damit vereinnahmen sie die Demokratie und deuten sie um, bis sie in ihren vorgegebenen Deutungsrahmen hineinpasst: Demokratie darf für sie nur das sein, was ihnen nützt (wie etwa die Freiheit zur Verbreitung des Islam), aber nicht, was ihren von der Scharia, dem islamischen Recht, geprägten Auffassungen widerspricht (wie die westliche Pressefreiheit, die auch die Veröffentlichung von Karikaturen mit einschließt).

Wieder andere Intellektuelle, Theologen oder Autoren haben verschiedene Modelle der Vereinbarkeit des Islam mit Freiheits- und Gleichheitsrechten sowie der Begründung der Demokratie aus dem Islam entworfen. Demokratien und demokratische Prinzipien vollständig zu bejahen ist jedoch nur möglich, wenn das klassische Schariarecht nicht als heute verbindlich anzuwendendes Recht betrachtet wird.

 

BQ: Sind Demokratien „christlich“ und daher nicht mit dem Islam kompatibel?

Schirrmacher: Eine Demokratie ist keine religiös legitimierte Herrschafts- oder Staatsform, von daher kann sie per se nicht „christlich“ sein. Sie besitzt allerdings einige Kennzeichen, die man als politische Umsetzung einiger christlicher Grundprinzipien bezeichnen könnte, auch wenn nicht alle Demokratien – das gilt vor allem für Indonesien und die Türkei – kulturell vom Christentum geprägt sind.

 

BQ: Inwiefern setzen Demokratien „christliche“ Prinzipien um?

Schirrmacher: Zum Beispiel die christliche Grundannahme, dass Menschen fehlbar sind und Macht zum Machtmissbrauch verleiten kann. Der Versuch, die Macht der Machthabenden zu beschränken, kommt innerhalb der Demokratie durch die Möglichkeit der Abwahl aller demokratisch gewählten Volksvertreter sowie durch das Vorhandensein von Kontrollgremien (wie etwa dem Parlament) zum Ausdruck.

Das Prinzip des allgemeinen und gleichen Wahlrechts, das jedem Bürger dieselbe Anzahl an Stimmen und dasselbe Gewicht seiner Stimme zumisst, kann als politische Umsetzung des biblischen Gedankens der Gleichheit aller Menschen vor Gott und der daraus abgeleiteten Menschenwürde betrachtet werden.

So wie der einzelne Mensch vor Gott frei ist in seiner Entscheidung und in erster Linie seinem Gewissen verpflichtet, so ist es auch der Bürger in einer Demokratie, in der freie und vor allem geheime Wahlen eine Manipulationen der Wahlentscheidung verhindern sollen.

 

BQ: Was bedeutet das in Bezug auf die Frage legitimer Herrschaft?

Schirrmacher: Vom Alten und Neuen Testament her kommt die Ablehnung der Auffassung her, dass sich in der weltlichen Herrschaft eine unhinterfragbare, quasi göttliche Autorität manifestiert. Herrscher unterstehen dem Gesetz und der für alle geltenden Ethik. Herrschende sind in Demokratien keine unfehlbaren und unhinterfragbaren Gottkönige, sondern korrekturbedürftige Verwalter in herausgehobener Position, deren Macht begrenzt und kontrolliert werden muss. Dies entspricht der biblischen Erkenntnis von der Anfälligkeit aller Menschen für Versuchungen sowie dem generellen Verbot, Menschen an die Stelle Gottes zu setzen.

Dass der Regierende hinsichtlich seines moralischen und strafrechtlichen Handelns nach denselben Maßstäben wie seine Bürger beurteilt wird, kann als politische Umsetzung des christlichen Menschenbildes betrachtet werden, das jedem Menschen dieselbe unveräußerliche Gottesebenbildlichkeit zuspricht. Wenn Machthaber zur Rechenschaft für ihr Handeln gezogen werden, könnte dies auch als Umsetzung des biblischen Gedankens der Haushalterschaft betrachtet werden, dem zufolge sich alle Menschen ohne Ansehen der Person vor Gott und Menschen für ihr Handeln verantworten müssen (Lukas 12,20). Logische Konsequenz aus der Gottesebenbildlichkeit des Menschen, seiner Würde und Freiheit ist auch seine Gewissens- und Religionsfreiheit.

 

BQ: Können im Islam Staat und Religion getrennt werden?

Schirrmacher: Der Korantext gibt selbst so wenig konkrete Auskunft über diese Frage, dass ihm kaum Regieanweisungen für eine als ideal betrachtete Herrschaftsform entnommen werden können. Zwar könnte aus der Rolle Muhammads als Heerführer, Gesetzgeber und Prophet geschlussfolgert werden, dass die ideale islamische Herrschaft geistliche und weltliche Herrschaft zugleich sein soll. Vor allem Führer aus dem islamistischen Spektrum haben dieses Modell als einzig legitime Herrschaftsform propagiert und auf die Umsetzung dieses Ideals mit allen Kräften hingewirkt.

Allerdings handelt es sich bei diesem Gedanken der Einheit von Staat und Religion vor allem um ein in die islamische Geschichte zurückprojiziertes Ideal. In Wirklichkeit musste sich die islamische Gemeinschaft spätestens nach der Regierungszeit der Muhammad nachfolgenden vier Kalifen (sie regierten 632–661 n. Chr.) in ihrer gesamten Geschichte mit der Tatsache auseinandersetzen, dass es einen einzigen Herrscher über die Gesamtheit der Muslime und eine Einheit von weltlicher und geistlicher Macht niemals mehr gegeben hat. Realität war vielmehr eine Vielzahl miteinander um die Macht ringender rivalisierender Familien, Dynastien und theologischer Gruppierungen, die sich gegenseitig bekämpften und sich den Herrschaftsanspruch beziehungsweise die Deutungshoheit über den Islam erbittert streitig machten.

 

BQ: Wie sah das konkret aus?

Schirrmacher: Schon unmittelbar nach Muhammads Tod 632 n. Chr. brach unter seinen Anhängern ein grundsätzlicher theologischer (und machtpolitischer) Streit um seine Nachfolge aus: Spätestens mit dem Jahr 680 n. Chr. – der für die muslimische Gemeinschaft so folgenschweren Entscheidungsschlacht von Kerbela im heutigen Irak – gilt die Gruppierung der Schiiten neben der Mehrheit der Sunniten als fest etabliert und die Gemeinschaft der Muslime als in grundsätzlichen Fragen gespalten. Sunniten wie Schiiten spalteten sich über die Jahrhunderte hinweg in weitere zahlreiche Gruppierungen und Untergruppierungen auf.

Während das Kalifat unter den vier ersten Nachfolgern Muhammads bis zum Jahr 661 n. Chr. noch eine gewisse Einheit von weltlicher und geistlicher Macht repräsentiert hatte, wurde in späteren Jahrhunderten die immer stärkere konfessionelle und machtpolitische Spaltung Realität. Von einer Einheit von weltlicher und religiöser Herrschaft oder auch nur von einer einheitlichen Beantwortung der Frage, wer berechtigt ist, die gesamte Gemeinschaft der Muslime zu regieren oder auch nur zu repräsentieren, kann vom ersten islamischen Jahrhundert an nicht mehr die Rede sein.

 

BQ: Wie begründen islamische Theologen die „Wiederfindung“ der Demokratie im Islam?

Schirrmacher Zur „Wiederfindung“ der Demokratie im Islam weisen muslimische Wortführer heute immer wieder darauf hin, dass schon der Koran eine Beratung des Herrschers befürworte, also die Einbeziehung mehrerer Stimmen in politische Entscheidungsprozesse von der Zeit Muhammads an. Zumeist werden für diese Sichtweise die Suren 3,159 und 42,38 angeführt, die empfehlen, dass sich die gläubigen Muslime untereinander „beraten“ sollen. Der Begriff „beraten“, der im Koran im Arabischen in beiden Versen Verwendung findet, besitzt dieselbe Wurzel wie der heute im politisch-islamischen Bereich oft verwendete Terminus der „Schura“ („Beratung“). Aus der Sicht islamischer Apologeten soll die Schura als eine Art „islamische Demokratie“ im Laufe der islamischen Geschichte etabliert worden sein.

 

BQ: Ist dem zuzustimmen?

Die Autorin bei einer Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin (Foto: Jens Schicke)

Die Autorin bei einer Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin (Foto: Jens Schicke)

Schirrmacher: Es ist zwar richtig, dass in der Geschichte des Islam die ersten vier Kalifen nach Muhammad aus einer Wahl hervorgingen; aber schon die Dynastie der Umayyaden machte das Kalifat ab dem Jahr 661 n. Chr. erblich. Sicher hat sich, wie die islamische Geschichtsschreibung erläutert, auch Muhammad mit seinen Vertrauten über Kriegszüge und Friedensschlüsse beraten. Realistisch betrachtet sind jedoch weder in der islamischen Geschichte noch in der Gegenwart – zumindest in arabischen Ländern – Elemente einer echten Demokratie nach oben beschriebener Definition nachweisbar. Es finden sich auch heute dort nicht einmal Gremien, die die Macht wirksam kontrollieren und einem westlich-demokratischen Parlament auch nur annähernd vergleichbar wären. Zwar tragen die Konsultativgremien einiger Länder, insbesondere in den Golfstaaten, den Titel »majlis ash-shura« (Konsultativrat; beratendes Gremium); dennoch sind gerade die Golfmonarchien in der Regel absolute Monarchien, in deren „Beratergremien“ die einflussreichen Familien des Landes Vertreter entsenden.

Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Gremien die absolute Macht der Herrscherfamilie begrenzen, kontrollieren, den Herrscher bei Rechtsverstößen zur Verantwortung ziehen oder sogar absetzen könnten. Die Herrschaftsform der Frühzeit des Islam ist das Kalifat, später die Autokratie, die absolute Monarchie oder das autokratische Präsidialsystem (ein de facto allmächtiger Präsident herrscht mit einem Scheinparlament), sowie in einigen wenigen Fällen die Theokratie. Echte Demokratien sind im arabischen Raum bisher jedoch nicht entstanden.

BQ: Können islamische Gesellschaften demokratisch sein?

Schirrmacher: „Der Islam“ als private Religionsausübung oder ethisches Wertegerüst wird einer Demokratie kaum entgegenstehen. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass die Ausübung des Islam als Religion, zum Beispiel durch Gebet und Fasten, im unversöhnlichen Widerspruch zu einer Demokratie stehen sollte. Allerdings gilt das nur in Bezug auf den Islam als persönlicher Glaube, nicht in Bezug auf den Islam als Rechtssystem, das Gesetze, Werte und Normen bestimmt.

Wo das Schariarecht Gesetz, Gesellschaftsordnung und Rechtsprechung prägt, können keine umfangreichen Freiheitsrechte im Sinne der UN-Charta der Menschenrechte von 1948 zugelassen werden, denn das Schariarecht kann nach seiner traditionellen Auslegung weder Männern und Frauen noch Muslimen und Nichtmuslimen noch Religionswechslern oder Atheisten Gleichberechtigung zubilligen. Daher ergeben sich in Bezug auf eine islamische Gesellschaft, in der Scharianormen das Rechtssystem prägen, erhebliche Schwierigkeiten auf dem Weg in die Demokratie, so etwa auf den Gebieten des Ehe- und Familienrechts, in Bezug auf umfassende Menschenrechte, das Strafrecht sowie die Meinungs-, Gewissens- und Religionsfreiheit.

 

BQ: Ein Wort zum Schluss?

Schirrmacher: Bisher wird das Schariarecht als ein Kompendium von Geboten aus der Zeit des 7. bis 10. Jahrhunderts n. Chr. als unaufgebbares Gottesgesetz gelehrt und Muhammad gilt als nicht hinterfragbares zeitloses Vorbild, nicht nur in religiösen Belangen, sondern auch in seiner Funktion als Gesetzgeber und Heerführer. Solange das der Fall ist, werden Meinungs- und politische Freiheiten, Gleichheitsrechte von Frauen und Männern oder Muslimen und Nicht-Muslimen sich nicht entwickeln können, ebenso wenig wie Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit und Gewissens- und Religionsfreiheit.

Demokratie entsteht nicht einfach von selbst und kann von außen zwar unterstützt, aber nur sehr bedingt in eine Region hineingetragen werden. Demokratie braucht wirtschaftliche Entwicklungen, aber vor allem einen weltanschaulichen Humusboden, um wachsen und gedeihen zu können. Demokratien brauchen ideengeschichtliche Ableitungen und Begründungen, die auf übergeordneten, von einer Mehrheit anerkannten weltanschaulichen Grundlagen basieren und aus diesen heraus erklärt werden können – nur dann werden sie sich bei einer Mehrheit durchsetzen und gesellschaftlich etablieren können.

 

BQ: Herzlichen Dank für das Interview!

The Sharia

Mai 12, 2013 by · Leave a Comment 

Law and Order in Islam

What is Sharia law? Centuries ago the West might have been indifferent to the question of how the Islamic legal system operates. But in our time of globalization we can no longer afford to ignore the legal approach that is perceived as valid in Muslim majority countries and is important to as many as one billion Muslims. The Sharia encompasses comprehensive legal guidelines for all areas of life that are justified by Islam. This means the entirety of the commands of Allah, as they were laid down in the Koran and Islamic tradition and then interpreted by leading theologians. “The Sharia – Law and Order in Islam” also explains the practical consequences for the life of minorities, converts, and women.


Bibliography:

  • Christine Schirrmacher. The Sharia – Law and Order in Islam. The WEA Global Issues Series. Vol. 10. Culture and Science Publishing: Bonn, 2013. 74 pp. ISBN 978-3-86269-042-8.


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Islam and Society

Dezember 12, 2008 by · Leave a Comment 

Sharia Law – Jihad – Women in Islam – Essays

Cover Islam and SocietyThe Challenge of Muslim Immigration to Europe – The Challenge of Islam: Are we Equipped? – Is Multi(Culti) at an End? – Islam – Religion of Peace? – How Muslims view Christians – What is a Fatwa? – Islamic “Mission” (Da’wa) – Apostasy and Sharia – The Significance of Islamic Tradition – Women in Islam – “Islam” is not just “Islam” – Suicide, Martyrdom and – Jihad – Honor Killings and Ideas of Honor.


Bibliography:

  • Christine Schirrmacher. Islam and Society: Sharia Law – Jihad – Women in Islam – Essays. The WEA Global Issues Series. Vol. 4. Culture and Science Publishing: Bonn, 2008. 136 pp. ISBN 978-3-938116-64-7.


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